Das Jahr 2020, in Summe eines der aufregendsten Jahre die ich erlebt habe, neigt sich heute dem Ende. Aufregend war vieles: haben wir im Februar noch kräftig Karneval gefeiert und nur ganz nebenbei irgendwas von einem Virus in China gehört, war diese Unbeschwertheit schnell vorbei. Lockdown, Kurzarbeit und absolute Ungewissheit folgten. Ich persönlich nutzte diese Zeit dafür den Sportbootführerschein zu machen. Nur auf der Stelle treten ist nicht mein Ding und ohne Corona hätte ich den Schein sehr sicher nicht. Dann wurde es etwas entspannter mit dem aufkommenden Frühsommer und das Leben wurde wieder um einiges freier. Mit Einschränkungen, aber sehr gut machbar. Selbst ein coronakonformer Urlaub mit Wohnwagen und Boot an der Ostsee war drin. Klasse zum Entspannen! Dann folgten viele Wochen Wahlkampf mit einem sicherlich in der Deutlichkeit etwas unerwarteten, aber absolut erfreulichen Ergebnis: Wahlsieg in Lüftelberg! Die Coronazahlen verschlechterten sich leider wieder zusehends, so daß auch die konstituierende Ratsitzung mit Wahl der Ortsvorsteher am 4.11. nur unter strengsten Schutzbedingungen erfolgen konnte. In den knapp zwei Monaten bisheriger Amtszeit sind erste kleine Dinge passiert, wie beispielsweise die Aufstellung von Mülleimern an der Bushaltestelle Kottenforststraße. Die To-Do-Liste ist lang und die großen Themen können erst noch, keine Frage. Direkt für die erste Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Verkehr hat meine Fraktion auf mein Bestreben hin den Antrag gestellt, die Verkehrssituation in Lüftelberg zu prüfen, um die Wege für Schulkinder und alle anderen Einwohnerinnen und Einwohner sicherer zu machen (und damit natürlich generell den Verkehr einzubremsen, was sicher ein sehr positiver „Nebeneffekt“ ist). Ein wichtiges Ziel für mich! Ich habe dieses Bild gewählt, da es für mich eines bedeutet: einen schönen Ausblick, in diesem Fall auf unser Dorf Lüftelberg verbunden mit einem klaren Kurs! Man kann es aber auch übertragen im Sinne von „etwas Schönes am Horizont“, etc. Last eurer Phantasie freien Lauf, kommt gut ins neue Jahr, bleibt gesund und verliert nicht Mut und Hoffnung. Lasst uns solidarisch in die Zukunft schreiten dann wird das, was im Frühjahr viele Kinder bunt geschrieben in die Fensterscheiben gehängt haben wahr: „Alles wird gut“